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Widerständiges Schreiben. Lili Körber als Autorin der Arbeiter-Zeitung

Buchpräsentation, Vortrag und Gespräch

Kooperationsveranstaltung mit dem Literaturhaus Wien / Österreichische Exilbibliothek und dem mandelbaum verlag.

11.11.2026 um 19:00

Verein für Geschichte der ArbeiterInnenbewegung, Rechte Wienzeile 97, 1050 Wien, 1. Stock, Lesesaal

Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin, politische Publizistin und Emigrantin – die in Moskau geborene Lili Körber (1897–1982) studierte, lebte und arbeitete in mehreren europäischen Städten und wirkte vor allem im Roten Wien. In ihren Büchern wie Eine Frau erlebt den roten Alltag (1932) oder Eine Jüdin erlebt das neue Deutschland (1934), sowie in ihren zahlreichen journalistischen Arbeiten, spiegeln sich die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts: die Sowjetunion und der Stalinismus, Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg, aber auch die gesellschaftlichen Entwicklungen in Japan und China. Nach ihrer Flucht vor der NS-Verfolgung lebte Körber im Exil in den USA, wo sie nur mehr wenig publizierte.

Das Buch lädt zu einer Wiederentdeckung Lili Körbers ein: die interdisziplinären Beiträge diskutieren Werk und Leben einer engagierten Intellektuellen, einer widerständigen Publizistin, einer exilierten Autorin.


Programm

Begrüßung: Julia Tyll-Schranz (Verein der Geschichte der Arbeiter:innenbewegung)

Zum Buch: Veronika Zwerger und Günther Sandner (Herausgeber:innen)

Vortrag: Urte Helduser und Wiebke Gärtner (Autorinnen des Beitrags „Zwischen Mozartzopf und Bubikopf. Lili Körbers Feuilletons für die Wiener Arbeiter-Zeitung (1927/28)“)


Zum Buch

Burcu Dogramaci, Günther Sandner, Veronika Zwerger (Hg.): Widerständiges Schreiben. Lili Körber – Literatur, Politik und Exil. Mandelbaum 2026. 


Zum Veranstaltungsort: Der Eingang zum Vorwärtshaus (Rechte Wienzeile 97) ist wegen aktueller U-Bahn Bauarbeiten etwas versteckt. Das Haus ist von der Gerüstpassage auf der Rechten Wienzeile aus durch eine Baustellentür zugänglich.